Wohntrend Hygge – dänische Gemütlichkeit

Hygge, dänischer Einrichtungsstil

erstellt am: 23.02.2017 | von: Ina Dahm | Kategorie(n): Freizeit, Hervorgehoben, Möbel & Einrichtung

Möbel & Einrichtung

Hygge, dänischer Einrichtungsstil

Wohntrend Hygge – dänische Gemütlichkeit

Von: Stella Volkenand

Hygge, skandinavische GemütlichkeitWer von Euch schon einmal in Dänemark Urlaub gemacht hat, weiß aus Erfahrung: Mit Ausnahme der Sommermonate ist das dänische Wetter ziemlich kalt und ungemütlich. Trotzdem gelten die Dänen als das glücklichste Volk der Welt. Wie passt das zusammen? Des Rätsels Lösung heißt: Hygge! Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Wohn- und Lebensgefühl, das für unsere nordischen Nachbarn genauso zu ihrem Land gehört wie ihr Königshaus oder die kleine Meerjungfrau.

Was bedeutet Hygge?

Eindeutig lässt sich das Wort hygge nicht ins Deutsche übersetzen – die treffendsten Begriffe sind wohl Geborgenheit oder Gemütlichkeit. Hygge kann ein Spaziergang mit der besten Freundin im Park sein, das entspannte Sonntagsfrühstück mit der Familie oder ein langer Abend mit einem guten Buch vor dem Kamin. Es beschreibt ein, das den Fokus auf entspannte Einfachheit und die kleinen Freuden des Lebens legt. Wohlfühlen ist die oberste Priorität.

Dänischer StilDieses Motto gilt auch für die Einrichtung: Gerade weil das Wetter in Dänemark oft kalt und unbehaglich ist, haben die Dänen die Kunst perfektioniert, ihr Zuhause in eine Wohlfühl-Oase zu verwandeln. Habt Ihr Lust bekommen, das dänische Lebensgefühl auszuprobieren? Wir haben drei Ideen für Euch, mit denen Euer Zuhause im Handumdrehen hygge wird!

  1. Indirektes Licht
    Kaltes Licht, das von der Decke strahlt, ist der Feind jeder heimeligen Atmosphäre. So sieht man das zumindest in Dänemark: 8 von 10 Dänen verbinden das Wort hygge mit Kerzenschein. Sie setzen auf Kerzen und kleine Lampen, die einzelne Bereiche des Zimmers beleuchten und so Wohlfühl-Inseln schaffen. Probiert es abends einmal aus und macht anstelle der Deckenbeleuchtung ein paar große Kerzen an – Ihr werdet den Unterschied sofort bemerken!
  2. Weniger ist mehr
    Das Prinzip der Einfachheit besagt: Je weniger Dekoration Ihr habt, desto mehr könnt Ihr die einzelnen Stücke wertschätzen. Das klingt logisch, aber wir wissen: Die Realität sieht oft anders aus. Die meisten von uns haben im Laufe der Jahre überall im Haus Dekoration angesammelt. Das meiste davon bemerken wir gar nicht mehr. Passend zum Frühjahrsputz raten wir deshalb: Aussortieren! Setzt anstelle von fünf Deko-Elementen lieber auf ein besonders schönes Stück, das Euch jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn Ihr daran vorbei geht.
  3. Möbel mit Geschichte
    Damit das Zuhause trotz so viel Schlichtheit nicht kalt und unpersönlich wirkt, sind Möbel mit Geschichte und Charakter ein Muss. Der verrückte Spiegel, den Ihr vor Jahrzehnten im ersten Spanien-Urlaub mit Eurem Partner gekauft habt ist genauso hygge wie die antike Kommode, die Eure Lieblings-Tante Euch vererbt hat. Hauptsache ist, dass die Einrichtung Eure einzigartige Persönlichkeit und Eure Geschichte widerspiegelt.

Habt Ihr Lust aufs Aussortieren bekommen? Hier findet Ihr eine Schritt-für-Schritt Anleitung, mit der Ihr Platz im Kleiderschrank schaffen könnt.

Mehr Tipps für ein gemütliches Zuhause findet Ihr bei unseren Einrichtungsideen.

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