Wohnen nach dem Feng Shui Konzept

erstellt am: 08.03.2018 | von: Fabienne Glatow | Kategorie(n): Freizeit, Möbel & Einrichtung

Möbel & Einrichtung


Wohnen nach dem Feng Shui Konzept

Von: Fabienne Glatow

Letzte Woche haben wir euch bereits Die Kraft des Chi in einem Artikel erklärt. Jetzt geht es darum, mit Hilfe des Einrichtungskonzeptes nach Feng Shui, diese Energie zu Hause auch richtig zum Fließen zu bringen und automatisch das persönliche Wohlempfinden zu steigern.

Die beiden Worte stammen aus dem Chinesischen und bedeuten soviel wie "Wind" und "Wasser". Das aus der Natur stammende Prinzip soll mittels neun verschiedenen Lebensbereichen und den fünf Elementen dafür sorgen, dass der Energiefluss in den eigenen vier Wänden positiv unterstützt wird.

 

Die fünf Elemente

Die neun Lebensbereiche werden auf die fünf Elemente aufgeteilt, die damit über den Stil der Einrichtung bestimmen.

  • Holz: Dem Holz werden die Häuser Eltern und Reichtum zugeordnet. Möbel aus Naturmaterialien mit weichen Kanten wirken hier sehr gut zu verschiedenen Tönen in grün.
  • Feuer: Dieses Element steht für den Ruhm. Möbel und Dekorationen werden in orange oder rot gehalten, Teelichter oder ein Kamin unterstützen die Wirkung.
  • Erde: Hier stehen Wissen, Partnerschaft und das Thai Chi (Gesundheit & Ausgeglichenheit) im Fokus. Braune oder gelbe Töne lassen sich ideal mit Stoffen aus der Natur kombinieren und in Deko verwandeln.
  • Metall: Die Lebensbereiche hilfreiche Freunde und Kinder fallen hierunter. Farben wie weiß, gold oder silber kommen häufig in der Inneneinrichtung vor.
  • Wasser: Das Wasser ist das Haus der Karriere. Schwarz oder violett-bläuliche Farben fließen hier in das Design ein. Schlichte Glasdeko oder sogar ein Aquarium machen den Raum klar und hell im Kontrast zu den Farben.

Ordnung macht den Meister

Neben den Richtlinien von Mutter Natur, gibt es auch noch ein paar andere Tipps, wie man eine Feng Shui Einrichtung umsetzen kann. Man sollte sich in regelmäßigen Abständen von alten Sachen befreien, die man nicht mehr braucht. Zu überfüllte Räume sollten vermieden werden. Auch die Türen, Fenster und Durchgänge zu anderen Räumen sind nach Möglichkeit immer offen, damit das Chi ungehindert durch die Räume strömen kann. Das heißt aber nicht, dass die einzelnen Räume zu einem großen verschmelzen - im Gegenteil! Lebensbereiche, wie Wohn-, Ess-, Schlaf- oder Arbeitszimmer sind nach wie vor voneinander abgegrenzt.

Die richtigen Formen & Farben

Laut der Lehre des Feng Shui fließt das Chi wasserähnlich durch die einzelnen Räume hindurch. Deswegen eignen sich eher Möbeln mit einer geschwungenen oder ovalen Form, als eckige und kantige Stücke. So wird der Fluss nicht aufgehalten oder behindert. Auch eine angemessene Deko darf in keinem zu Hause fehlen, sollte allerdings kontrolliert platziert werden. Pflanzen in jeglichen Ausführungen stimulieren das Wohlbefinden in diesem Fall am Besten.

Licht macht jeden Raum heller und freundlicher. Von daher: viel Tageslicht herein lassen und bloß nicht aussperren. Ist es allgemein zu dunkel, kann auch mit künstlichen Lichtquellen nachgeholfen werden. Dabei helfen auch viele Spiegel, aber Vorsicht! - im Schlafzimmer sollten sie vermieden werden, weil sie negative Energie im Schlaf reflektieren können.

Fazit: Man kann sein zu Hause natürlich auch komplett ohne Feng Shui einrichten. Allerdings entsprechen die Vorgaben des Konzepts quasi den Grundregeln des Wohnens: man sollte regelmäßig ausmisten, die Wohnung nicht zu voll stellen so dass man sich angemessen bewegen kann und für ausreichend Licht sorgen - aber im Endeffekt bleibt es dann doch euch selbst überlassen, wie ihr euch in eurem zu Hause wohlfühlt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Bildnachweis: istock.com/Naphat_Jorjee | istock.com/poligonchik | iStock.com/sbayram | iStock.com/aristotoo | iStock.com/porpeller | iStock.com/Krafla | iStock.com/happyfoto | iStock.com/theseamuss