Anfänger-Tipps für richtige Meditation

Meditation Frau am Strand

erstellt am: 09.02.2018 | von: Sarah Schulte | Kategorie(n): Gesundheit, Ratgeber

Gesundheit

Meditation Frau am Strand

Anfänger-Tipps für richtige Meditation

Von: Sarah Schulte

Manchmal möchte man einfach dem Stress des Alltags entfliehen und zur Ruhe kommen. Dafür ist Meditation perfekt gemacht! Sie klärt den Geist, befreit uns von negativen Gedanken und hinterlässt uns absolut tiefenentspannt. Wir geben euch heute ein paar praktische Anfängertipps, wie ihr am besten meditieren könnt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Der richtige Ort

Meditation ruhiger Raum mit grünem AusblickKeine Sorge, ihr braucht keinen abgelegenen Strand oder eine malerische Waldlichtung, um zu meditieren. (Wobei es natürlich wunderbar ist, wenn ihr solch einen ruhigen Ort in eurer Nähe habt). Meditieren könnt ihr überall, doch vor allem für Anfänger ist besonders ein stiller Ort ohne viel Ablenkung ideal. Wenn ihr irgendwann trainierter im Meditieren seid, wird es euch auch leichter fallen, externe Geräusche auszublenden. Zu Beginn könnt ihr euch ruhig auf ein paar Minuten täglich oder alle paar Tage fokussieren. Dies könnt ihr nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen oder auch mitten am Tag machen, wenn euch danach ist.

Gar nicht so einfach

Meditation Balancierende Steine am StrandAuf den ersten Blick scheint Meditation so simpel: Man setzt sich hin, schließt die Augen und denkt einfach an nichts – oder? Tatsächlich ist es manchmal unglaublich schwierig an „nichts“ zu denken. Kaum sind wir mit unseren Gedanken alleine, scheinen diese immer lauter und aufdringlicher zu werden. Je mehr wir sie verdrängen, desto hartnäckiger bleiben sie. Stattdessen gibt es einen Trick, wie wir dies überkommen können: Nehmt jeden Gedanken, der euch kommt, auf und verbringt ein paar Momente mit ihm. Nehmt euch so viel Zeit, wie ihr braucht. Wenn ihr fertig seid, stellt euch vor, dass ihr ihn wie einen Ballon nach oben in den Himmel schickt, raus aus eurem Kopf. Wiederholt dies mit allen anderen Gedanken, bis ihr irgendwann eine wunderbare Ruhe spürt. Es kann etwas Training brauchen, bis es euch gelingt, euren Kopf frei zu bekommen, aber es wird mit jedem Mal leichter werden. Wenn ihr etwas Unterstützung braucht, könnt ihr euch auch eine Meditations-CD besorgen, welche euch durch die Entspannung führt. 

Über sich selbst lernen

Meditation LotussitzMeditation ist natürlich nicht nur gut, um den Geist zu klären und sich zu entspannen, sondern ihr könnt auch sehr viel über euch selbst lernen. Stellt euch zu Beginn eurer Meditation die folgenden Fragen: Wie fühle ich mich? Wieso fühle ich mich so? Was kann ich dagegen tun? Dies bezieht sich nicht nur auf unsere geistigen Gefühle, sondern auch unseren Körper: Wie fühlt sich mein Körper an? Bin ich verspannt? Tut etwas weh? Oft vergessen wir im Stress des Alltags uns einmal komplett auf uns zu fokussieren und richtig in unseren Körper hineinzuhorchen. Meditation ist daher die perfekte Zeit, dies zu tun. 

Atmen und Lächeln

Meditation Meditierende Frau in hellem ZimmerBesonders wichtig beim Meditieren ist eine ruhige Atmung. Diese sollte durch das Zwerchfell geschehen, also die sogenannte Bauchatmung. Hierbei weitet sich euer Bauch beim Einatmen und fällt zusammen beim Ausatmen. Eure Brust hingegen bleibt still. Zudem solltet ihr nicht vergessen zu lächeln! Lächeln bringt positive Gefühle im Gehirn hervor und kann uns somit helfen, ruhiger zu werden. Bereits ein leichtes Heben der Mundwinkel ist hier schon effektiv. Und schlussendlich: Stresst euch während des Meditierens nicht mit der Sorge, dass ihr irgendetwas falsch macht. Es gibt kein falsch und richtig, solange ihr euch entspannt und es euch gut tut!

Tipp: Schaut euch auch unsere weiteren Tipps für die richtige Entspannung an!

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