Angehörige pflegen – eine große Aufgabe

erstellt am: 15.02.2019 | von: Leoni | Kategorie(n): Gesundheit, Ratgeber

Angehörige pflegen

Angehörige pflegen – eine große Aufgabe

Von: Leoni Schmidt

Er kann sich langsam ankündigen oder ganz plötzlich passieren. So oder so kommt er doch immer überraschend: ein Pflegefall in der Familie oder im Bekanntenkreis. Sei es durch das langsame Altern, eine plötzliche Erkrankung oder einen Unfall. Früher oder später werden die meisten von uns damit konfrontiert.

Viele von euch tragen längst die Last einer solchen Aufgabe und sind mittlerweile geübt in der Betreuung. Allen anderen kann es aber helfen, zu wissen, was sie selber tun können und wo sie Hilfe und Unterstützung bekommen. Schließlich soll die Situation nicht nur für die pflegebedürftige Person, sondern auch für euch und die ganze Familie so erträglich wie möglich gestaltet werden.

Sucht euch Beratung oder Unterstützung

Wenn ihr zum ersten Mal mit einem Pflegefall konfrontiert werdet, ist es ratsam, euch an eine professionelle Beratung zu wenden. Durch sie bekommt ihr alle notwendigen Ratschläge und Möglichkeiten aufgezeigt. Schließlich müssen zum Beispiel Anträge gestellt und ein Pflegegrad bestimmt werden, um die benötigten Gelder von der Pflegeversicherung zu bekommen. Sowas erledigt sich leichter, wenn man einen professionelle Unterstützung hat.

Aber auch wenn ihr bereits Erfahrung in der Betreuung und Pflege von Angehörigen habt, kann es helfen, professionelle Hilfe an die Seite zu holen. Jemanden, der euch bei euren Entscheidungen unterstützt und berät.
Es gibt zahlreiche Beratungsstellen an die ihr euch wenden könnt. In Kliniken gibt es Sozialdienste, die euch bei den ersten Entscheidungen helfen. In jeder Kommune gibt es darüber hinaus Pflegestützpunkte, Seniorenbüros oder Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden. Auch eine gute Möglichkeit um sich Rat zu holen, sind Vereine und Selbsthilfegruppen. Hier seid ihr unter Gleichgesinnten, die eure Situation bestens kennen und euch helfen können.

Entscheidet euch für eine geeignete Form der Pflege

Nun stellt sich die wichtigste Frage: Wie soll die betroffene Person versorgt werden? Setzt euch dafür zunächst mit dem Rest der Familie zusammen und überlegt, was für euch realistisch umsetzbar ist: die häusliche Pflege oder die stationäre Versorgung in einem Heim.

Gewissenskonflikte bleiben hier meistens nicht aus und es kommt nicht selten zu Unstimmigkeiten unter den Angehörigen. Schließlich möchte man den Betroffenen nicht in ein Pflegeheim „abgeben“. Besonders wenn es dabei die eigene Familie oder die eigenen Eltern betrifft. Trotzdem solltet ihr versuchen, realistisch zu bleiben. Überlegt euch genau was wirklich machbar ist. Sonst tut ihr weder euch, noch eurer Familie und schon gar nicht dem Betroffenen einen Gefallen.

Hier ist natürlich auch jeder zu Pflegende anders: die einen möchten lieber in ihrem eigenen Zuhause bleiben, die anderen wollen gerne in ein Pflegeheim, um unter Menschen zu sein. So muss je nach Persönlichkeit individuell entschieden werden.

Solltet ihr euch für die häusliche Pflege entscheiden, gibt es die Möglichkeit, eine ergänzende Tages- oder Nachtpflege in Anspruch zu nehmen. Diese kann euch wenigstens stundenweise entlasten. Wer finanziell entsprechend aufgestellt ist, kann natürlich auch eine 24-Stunden-Betreuung beauftragen, die vom ambulanten Pflegedienst unterstützt wird. Dafür sollte aber ein separater Raum für die Betreuungskraft zur Verfügung stehen.

Vorteile der Pflege im eigenen Zuhause sind, dass die pflegebedürftige Person in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und ihren Tagesablauf weitestgehend aufrechterhalten kann. Zudem kommen unter Umständen geringere Kosten auf euch zu, als bei der Unterbringung in einem Pflegeheim. Außerdem hat der Betroffene mehr Raum für sich und der Pflegebedarf kann besser auf die Person abgestimmt werden.

Wie finde ich die richtige Ausstattung?

Bei der häuslichen Pflege ist die richtige Ausstattung sehr wichtig. Aber gerade wenn der Pflegefall plötzlich eintritt, ist es gar nicht so einfach den Überblick über alles Nötige zu behalten.

Mit das Wichtigste ist der Sanitätsbedarf, da je nach Pflegegrad des Betroffenen, die Mobilität eingeschränkt ist und diverse Körperfunktionen ihren Dienst versagen. Wenn ihr nicht lange nach hochwertigen Produkten suchen oder ihr gerne alles aus einer Hand nach Hause liefern lassen wollt, empfiehlt sich der Online-Händler Walz Vital. Hier findet ihr eine große Auswahl an Produkten, die nicht nur die Pflege erleichtern, sondern auch die Sicherheitsbedingungen im eigenen Zuhause erhöhen können. Dazu gehören unter anderem Halterungen und Erhöhungen für das Badezimmer. Hier findet ihr auch zusätzliche Hygieneartikel und Alltagshilfen, wie zum Beispiel Einlagen oder Rollatoren. Mit deren Hilfe kann sich der oder die zu Pflegende im eigenen Zuhause rundum wohlfühlen.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, welche Produkte und Alltagshelfer noch benötigt werden, erkundigt euch entweder bei den oben genannten Beratungsstellen oder klickt euch durch das Angebot von Online-Sanitätshäusern. So bekommt ihr einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten und Produkte es gibt, die euch bei der Betreuung eurer Angehörigen unterstützen können.

 

Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Wenn ja, habt noch weitere Tipps?

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