Warum wir mehr Gin trinken sollten

Drei Sorten Gin Tonic

erstellt am: 12.06.2018 | von: Leoni | Kategorie(n): Fundstücke, Unterhaltung

Fundstücke

Drei Sorten Gin Tonic

Warum wir mehr Gin trinken sollten

Von: Leoni Schmidt

Ein Tonic ohne Alkohol ist ginlos – Wir schätzen mal, dass wir euch damit nichts Neues erzählen. So ein kühler Gin Tonic ist an lauen Sommerabenden schließlich die ideale Erfrischung. Und jetzt kommt das Beste: Gin ist sogar richtig gesund!

Wer jetzt denkt: „Ach ja klar, die wollen doch nur wieder ihren Alkoholkonsum rechtfertigen“, der liegt wahrscheinlich gar nicht mal so falsch.
Trotzdem haben wir hier einige gintastische Gründe, warum uns der ein oder andere Gin, doch ganz gut tun kann.

Stärkt das Immunsystem

WacholderbeerenBei Gin handelt es sich um einen Wacholderschnaps. Demnach befinden sich in ihm, wer hätte das gedacht, viele Wacholderbeeren, die tatsächlich sehr gesund sind.

Zum einen tragen sie zur Stärkung des Immunsystems bei. Sie enthalten Flavonoide, also sekundäre Pflanzenstoffe, die für die Farbgebung von Pflanzen verantwortlich sind und welche sich positiv auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirken.

Zum anderen sind sie reich an Antioxidantien, besonders an Vitamin C. Somit stärken sie nicht nur unser Immunsystem, sondern bekämpfen auch freie Radikale. Mit Gin kann also der ein oder andere Husten schon mal abgewehrt werden.

Gut für die Haut

Frauen mit Gin TonicIhr werdet die Wacholderbeere im Laufe dieses Artikels noch sehr zu schätzen lernen. Denn auch hier kommen wieder ihre Antioxidantien ins Spiel.

Diese schützen uns vor freien Radikalen, wodurch der Alterungsprozess unserer Haut verlangsamt wird und so Falten länger auf sich warten lassen. Vergesst also die ganzen Cremes und Tropfen aus eurem Badezimmerschrank und greift lieber zu einem Glas Gin. Eure Haut wird es euch danken.

Tipp: Die schönsten Falten sind eindeutig unsere Lachfalten und die sollen natürlich erhalten bleiben! Also schnappt euch ein paar Freunde und macht euch einen schönen Gin-Abend!

Verdauungsfördernd

Gin Tonic mit ZitroneBauchschmerzen könnt ihr ganz einfach verGINden lassen. Denn in vielen Gin-Sorten ist die Heilpflanze Tausendgüldenkraut enthalten.
Diese enthält Bitterstoffe, welche die Magen- und Darmbewegung steigern. Dadurch schüttet die Bauchspeicheldrüse vermehrt bitteren Gallensaft und Enzyme aus, der Speisebrei wird schneller zersetzt und die Fettverdauung verbessert.

Statt des klassischen Verdauungsschnaps könnt ihr euch also auch getrost einen Verdauungs-Gin gönnen.

Voller gesunder Kräuter

Verschiedene KräuterDass die Wacholderbeere ab sofort unsere neue Lieblingsbeere ist, steht wohl außer Frage. Neben dieser können, je nach Sorte, noch viele andere gesunde Kräuter, Früchte und Gewürze enthalten sein.

Rosmarin, Koriander, Zitrusfrüchte, Ingwer, Fenchel, Zimt und Holunder sind da nur einige wenige. Was ihr in Gin aber nicht finden werdet sind künstliche Zusatzstoffe. Gin ist demnach ein Kräutergarten in flüssiger Form, was ihn zu einer der gesündesten Spirituosen macht.

Wirkt entgiftend

Wer sich jetzt fragt, was die oben genannten Kräuter so gesund macht: viele von ihnen wirken entgiftend und entschlacken so den Körper. Vor allem die Kombination von Koriander und Wachholderbeeren regt die Nierenfunktion an und sorgt für einen schnellen Abbau von Giftstoffen.

Durch seine entwässernde Wirkung ist Wacholder (Tolle Beere, echt eine tolle Beere!) gerade bei Harnwegsentzündungen besonders hilfreich, da er Harn- und Schadstoffe aus dem Körper spült.
Und plötzlich ist der Gedanke an eine Detox-Kur gar nicht mehr so abwegig…

 

Aber Spaß beiseite: Die Dosis macht immer noch das Gift. Wie mit allen anderen Dingen, gilt auch hier in Maßen zu genießen und nicht in Massen. In kleinen Mengen kann Gin tatsächlich gesund sein, auch wenn nicht alle Wirkungen einen großen Einfluss haben.

 

Uns bleibt somit nur zu sagen: Cheers!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Bildnachweis: iStock.com/Rimma_Bondarenko | iStock.com/Juanmonino | iStock.com/Mizina | iStock.com/merc67 | iStock.com/Magone