So schützt ihr eure Haustiere vor Hitze

erstellt am: 28.06.2018 | von: Leoni | Kategorie(n): Freizeit, Hervorgehoben, Tiere



So schützt ihr eure Haustiere vor Hitze

Von: Leoni Schmidt

Heiße Temperaturen machen nicht nur uns zu schaffen. Auch unsere Haustiere sollten bei der Hitze besonders vor der Sonne geschützt werden. Auch sie können sehr leicht einen Hitzschlag erleiden. Wir sagen euch, was ihr für eure Lieblinge tun könnt, um auch ihnen das Wetter so angenehm wie möglich zu machen.

Hunde

Der wichtigste Tipp vorweg für alle Tiere: Sorgt dafür, dass sie immer genug Flüssigkeit zur Verfügung haben. Achtet also darauf, dass der Trinknapf immer reichlich gefüllt ist. Im Garten oder auf dem Balkon könnt ihr bei besonders heißen Tagen, einen weiteren Napf aufstellen, am besten an einem schattigen Platz. Im Haus solltet ihr zudem sicherstellen, dass euer Vierbeiner sich selbst einen kühlen Platz aussuchen kann.

Beim Spazieren gehen solltet ihr darauf achten, die pralle Mittagssonne zu vermeiden. Hier bieten sich der frühe Morgen oder der späte Abend am besten an. Ansonsten können besonders bei älteren Hunden Kreislaufprobleme auftreten. Zusätzlich solltet ihr zudem immer eine Flasche Wasser dabei haben, aus der ihr euren Vierbeiner regelmäßig mit Wasser versorgen könnt.

Längere Autofahrten sollten nach Möglichkeit ebenfalls in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Zudem Hunde sollten bei dem Temperaturen niemals im Auto zurückgelassen werden. Egal ob man nur mal kurz einkaufen geht. Auch geöffnete Fenster oder Schiebedächer können da nicht helfen. Bei hohen Temperaturen verwandelt sich der Innenraum eines Autos schon nach sehr kurzer Zeit in einen Backofen. Die Folgen können Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufversagen oder im schlimmsten Fall sogar der Tod des Tieres sein.

Wenn ihr die Not eines Tieres in einem Auto erkennt, solltet ihr umgehend die Polizei oder Feuerwehr informieren.
Ein Hitzeschock lässt sich bei Hunden schnell erkennen: glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass euer Hund die Hitze nicht mehr erträgt. Zudem können Gleichgewichtsstörungen, Erbrechen und Bewusstlosigkeit ebenfalls Anzeichen sein. Hier solltet ihr so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Auf dem Weg dahin kann es helfen, den Körper mit feuchten Tüchern zu kühlen.

Katzen

Katzen sind, was die Hitze angeht, selbstständiger als Hunde und suchen sich meist alleine ihre schattigen Plätze. Freigänger haben es hier leichter, da sie mehr Möglichkeiten haben, sich ihre Schattenplätze auszusuchen. Wohnungskatzen ziehen sich gerne ins Badezimmer oder in andere Räume mit kühlen Fliesen zurück. Auch Waschbecken oder Badewannen werden gerne als Schlafplätze genutzt. Sorgt also dafür, dass diese Plätze jederzeit erreichbar sind.

Von der Abkühlung in der Wohnung durch Ventilatoren wird eher abgeraten. Hier können sich eure Samtpfoten zum einen leicht verletzen, zum anderen kann die kalte Luft zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen.

Gerade Langhaarkatzen mit üppigem Fell leiden schnell unter der Hitze. Hier könnt ihr eurer Katze helfen und sie täglich bürsten, um das überschüssige Fell loszuwerden.

Auch bei Katzen sollte natürlich darauf geachtet werden, dass sie genug zu trinken bekommen. Hier empfiehlt es sich ebenfalls, mehrere Trinknäpfe aufzustellen.

Vögel

Wer Vögel bei sich zuhause hat, sollte den Käfig an einen schattigen Ort verlegen, an dem genügend frische Luft kommt. Zudem können an besonders heißen Tagen, feuchte Tücher über den Käfig gelegt werden, um den Tieren eine extra Portion Frische zu spendieren.

Erfrischend ist es für die meisten Vögel zudem, ihnen eine Badestelle zur Verfügung zu stellen. Hier sollte das Wasser häufig gewechselt werden, damit sich keine Bakterien ansiedeln. Vögel, die keine Badestelle nutzen, können vorsichtig mit Wasser besprüht werden. Hier solltet ihr aber genau darauf achten, ob eure Vögel das überhaupt möchten.

Nagetiere

Auch bei euren Nagetieren, sollten die Käfige in den Schatten verlegt werden. Am ehesten empfiehlt es sich, den Käfig in der Wohnung aufzustellen, da es dort meist kühler ist als draußen. Die Tiere sollten nur ins Außengehege, wenn genügend kühle und schattige Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Feuchte Tücher über dem Käfig sorgen auch hier für eine angenehme Abkühlung.

Sollten die Tiere trotz aller Maßnahmen anfangen zu Hecheln und unter Atemnot leiden, sollte schnell gehandelt werden. Feuchte Tücher am Körper können erste Hilfe leisten, dann sollte schnell ein Tierarzt aufgesucht werden.

 

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