Tee Mythen: Habt ihr das schon gewusst?

erstellt am: 13.09.2018 | von: Fabienne Glatow | Kategorie(n): Gesundheit, Ratgeber

Gesundheit


Tee Mythen: Habt ihr das schon gewusst?

Von: Fabienne Glatow

"Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen." - Denn alles scheint einfacher, wenn man sich gemütlich eine dampfende Tasse Tee einschenkt. Hier sind ein paar Fakten für euch, die ihr über das Heißgetränk wissen solltet.

Enthält Tee wirklich Koffein?

Ihr habt es bestimmt auch schon mal gehört, dass man abends keinen schwarzen Tee trinken sollte, da dieser Koffein enthält. Und tatsächlich beinhalten alle Teesorten, die direkt vom Teebaumstrauch (Camellia sinensis) abstammen, eine kleine Menge Koffein. Dazu zählen Grüner, Schwarzer, Weißer und Gelber Tee oder Oolong, wobei gerade der schwarze Tee bis zu 4% Koffein haben kann. Bei Kräuter- und Früchtetees ist es hingegen anders - diese stammen von einem anderen Strauch ab, der kein Koffein enthält. Und da die beliebtesten Sorten sowie so Kamille, Pfefferminze und Fenchel sind, brauchen sich viele darüber keine Sorgen zu machen.

Optimale Ziehzeit

Muss man sich eigentlich an die genauen Zeitangaben über die Ziehzeit auf den Teebeuteln halten? - Nein, sollte man aber, wenn man den optimalen Geschmack aus dem Tee herausholen möchte. Denn je länger der Tee im Wasser zieht, desto besser lösen sich die Inhaltsstoffe und sorgen für einen intensiveren Geschmack. Dadurch kann der Tee allerdings auch dunkler und vor allem bitterer werden. Grüner Tee sollte wirklich nicht länger als zwei bis drei Minuten ziehen, da dieser sonst ungenießbar wird. Auch der schwarze Tee hat nach maximal fünf Minuten sein volles Aroma entfaltet. Früchte- und Kräutertees können hingegen ruhig acht bis zehn Minuten ziehen.

Beutel oder loser Tee

Die einen haben lieber einen Beuteltee, die anderen präferieren losen Tee. Der Glaube, dass in den Beuteln Teeabfälle landen ist natürlich falsch! In den Teebeuteln befinden sich lediglich sehr fein und klein zermahlene Blätter. Was allerdings stimmt ist der Fakt, dass der lose Tee ein besseres Aroma hat, da sich dieses besser entfalten kann. Zur Unterstützung solltet ihr auch auf das richtige Gefäß zurückgreifen. Eine bauchige Kanne aus Glas oder Porzellan hat durch ihre runde Form viel Platz sodass sich der intensive Geschmack optimal ausbreiten kann. Die Anhänger von losem Tee sollten am besten auf ein Sieb oder einen Filter setzen und nur bei kleineren Mengen ein Teeei benutzen.

Die richtigen Zusätze

Klar schmeckt es gut, wenn der Tee pur genossen wird. Aber ab und zu können ein paar Zusätze den Geschmack verfeinern. Eine der typischsten Kombinationen ist wohl die mit Milch. Dafür eignen sich am besten Schwarztee und Rotbuschtee-Variationen. Die cremige Zusammenführung ist ein aus England stammender Trend, der auch in Deutschland sehr beliebt geworden ist. Wer seinem Früchtetee eine weitere Note hinzufügen möchte, der wählt ein paar Orangen- oder Zitronenscheiben für einen noch fruchtigeren Geschmack. Übrigens: für den Tee verwendet man üblicherweise immer braunen Zucker - dieser stabilisiert und neutralisiert das Aroma, während der Weiße kristallisiert und somit das Aroma verändern kann. Das beste natürliche Süßungsmittel ist und bleibt nach wie vor selbstverständlich der Honig.

Wusstet ihr übrigens, dass...

  • Tee damals so kostbar war, dass es als Zahlungsmittel verwendet wurde?
  • weltweit jährlich drei Milliarden Tassen Tee getrunken werden?
  • Tee, nach Wasser, das beliebteste Getränk der Welt ist?
  • der teuerste Teebeutel zum 75. Geburtstag der britischen Firma PG Tips neben Premium-Teeblättern auch 280 Diamanten enthielt?
  • Schwarz- und Grüntee Karies vorbeugen kann?

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