Limonade selbermachen

erstellt am: 22.06.2019 | von: Bruno Hentschel | Kategorie(n): Essen & Trinken, Rezepte

Frische Limonade

Limonade selbermachen

Von: Claudia Wendland

Selbstgemachte Limonade aus frisch gepressten Zitronen ist nicht nur lecker. Sie enthält auch keine künstlichen Zusätze. Und ihr könnt den Zuckeranteil selbst bestimmen. Experimentiert mit unterschiedlichen Früchten und schafft in schönen Karaffen und Gläsern, mit Kräutern und gefrorenen Beeren einen Mix aus Genuss und Augenweide.

Zitrusfrucht als Grundlage

Der Name sagt alles: Limonade stammt vom italienischen Wort Limonata ab. Das heißt so viel wie Zitronenwasser. Nicht mehr und nicht weniger. So streng wollen wir aber mal nicht sein. Denn eine selbstgemachte Zitronenlimo ist toll und erfrischend. Aber ihr könnt sie vor allem in zig andere leckere Getränkevarianten verwandeln.
Als Grundlage könnt ihr zwischen zwei Rezepten wählen. Entweder ihr macht die Zitronenlimonade jedes Mal ganz frisch oder ihr bereitet euch einen Zitronensirup zu. Letzteren könnt ihr bis zu sechs Monate im Kühlschrank aufbewahren.

Ganz frisch gepresst

frische LimonadeWenn ihr ganz zuckerfrei unterwegs sein wollt: Mischt etwa einen Liter Mineralwasser mit 150 Milliliter frisch gepresstem Saft. Dafür dürften zwei Früchte reichen. Eiswürfel oder Crushed Ice dazu – fertig!
Für eine süßere Version löst ihr 50 Gramm – oder auch weniger – Zucker in einem halben Liter heißem Leitungswasser. Ist der Zitronensaft bitter, könnt ihr auch noch eine Prise Salz mit in den Topf geben. Wenn diese Mischung abgekühlt ist, füllt ihr den Zitronensaft dazu. Dann könnt ihr noch einmal die gleiche Menge kaltes Leitungs- oder Mineralwasser dazugeben.
Übrigens: Vielleicht mögt ihr das ganze ja auch mit Grapefruit oder Limette ausprobieren.

Sirup macht weniger Arbeit

Sirup aus ZitrusfrüchtenWenn ihr nicht jedes Mal aufs Neue pressen, kochen, rühren wollt: Macht Zitronensirup. Wenn ihr die nicht eh normalerweise kauf: Hierfür braucht ihr unbedingt Bio-Zitronen. Denn ihre Schale ist eine Zutat.
Für einen halben Liter Sirup braucht ihr etwa fünf Zitronen und 100 Gramm Zucker. Löst, wie schon bei der normalen frisch gemachten Limo, den Zucker in heißem Wasser auf. Allerdings kommen nun die abgeriebene Schale einer Zitrone und der Saft aller fünf in das Wasser mit hinein. Das ganze muss etwa fünf Minuten kochen. Danach könnt ihr es ruhig noch heiß in eine Flasche oder ein großes Weckglas abfüllen. Das Behältnis fest zumachen. Ist die Flüssigkeit kalt, kann das Gemisch in den Kühlschrank. Wollt ihr daraus dann am Tag X Limonade machen: Mischt Sirup im Verhältnis 1:8 bis 1:10 mit stillem oder sprudelndem Wasser.
prickelnde LimonadeEgal, für welchen Weg ihr euch entscheidet. Mit Blättern von frischer Zitronenmelisse, Minze oder auch Basilikum, ein paar Zitronenscheiben und Eis macht das wirklich etwas her.

 

 

 

Experimentieren macht Spaß

Kreative LimonadenWenn euch Zitrone alleine zu langweilig wird: Es gibt endlos viele denkbare Mixturen. Je nachdem, was ihr kombiniert, braucht ihr womöglich weniger Zucker im Grundrezept. Es kommt darauf an, wie süß die zusätzlichen Früchte sind. Probiert doch mal Kombis mit Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Melone, Pfirsich oder Nektarinen. Ihr könnt sie einfach mit dem Pürierstab oder in einem Standmixer zerkleinern. Stören euch die Kerne zum Beispiel von Heidelbeeren? Dann drückt die Masse noch durch ein Sieb. Allerdings sinken die Kerne im Glas eigentlich nach unten. Dann lasst ihr diesen Rest beim Trinken halt einfach im Glas. Oder vielleicht habt ihr auch einen Entsafter, mit dem ihr Obst eurer Wahl perfekt „verwandeln“ könnt.

Das gewisse Etwas beim Kühlen

Eiswürfel mit FruchtGleichzeitig kalte und superschöne Zutaten für Karaffen und Gläser bekommt ihr mit ein paar einfachen Handgriffen hin. So könnt ihr mit dem entsprechenden Ausstecher zum Beispiel Kugeln aus Melonen oder beispielsweise Drachenfrüchten holen und dann vor dem Servieren eine Weile ins Eisfach legen. Die Früchte sind sehr wasserhaltig. Deshalb sind sie ein toller Ersatz für Eiswürfel. Ihr Vorteil: Sie verwässern euer Getränk nicht wie die Würfel und sind nachher noch ein leckerer kleiner Imbiss. Gefrorene Brombeeren, Heidelbeeren oder Johannisbeeren sind auch eine Idee. Oder ihr legt zum Beispiel Erdbeeren oder Kirschen in die Fächer eines Eiswürfelbehälters, füllt sie mit Wasser auf. Bei Kirschen mit Stiel braucht ihr nicht einmal einen Picker zum Fischen.
Kreative EiswürfelEurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kräuter, Blüten, mit allem könnt ihr für coolen Spaß sorgen. Gefrorene Früchte sehen übrigens auch in Sekt oder Prosecco ganz fantastisch aus und kühlen, ohne zu verdünnen.

 

 

 

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Bildnachweis: shutterstock.com