Durchblutung natürlich fördern

Barfuß auf einer Wieder

erstellt am: 08.10.2018 | von: Leoni | Kategorie(n): Gesundheit, Ratgeber

Gesundheit

Barfuß auf einer Wieder

Durchblutung natürlich fördern

Von: Leoni Schmidt

Kalte Füße, Wadenkrämpfe und Taubheitsgefühle – Das können Anzeichen für eine Durchblutungsstörung sein. Rund jeder dritte über 40 leidet in Deutschland darunter, oft auch ohne dies zu wissen. Dabei sollten Störungen der Durchblutung nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie können sich auf das Herz und die Organe auswirken.

Glücklicherweise gibt es einige natürliche Tipps und Tricks, mit denen ihr selbst direkt gegen die Probleme angehen könnt. Sollten diese Probleme jedoch öfters auftreten, solltet ihr in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Aber auch zusätzlich zu einer ärztlichen Behandlung, können die unten genannten Tipps eine hilfreiche Ergänzung sein.

Wie entstehen Durchblutungsstörungen?

Kalte HändeUnsere Organe und Gewebe müssen ständig mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und Stoffwechselabfälle wieder loswerden. Dafür sorgt unser Herz, indem es ständig Blut durch unseren Körper pumpt. Eine Durchblutungsstörung bedeutet demnach, dass der Blutfluss in den Gefäßen eingeschränkt ist und bestimmte Stellen unseres Körpers nicht mehr genügend mit frischem Blut versorgt werden.

Ist das der Fall, treten häufig folgende Symptome auf, an denen man erkennen kann, ob man unter einer solchen Störung leidet:

  • Blasse, kalte Hände und Füße
  • Taubheitsgefühl
  • Kribbeln
  • Rötungen an den Füßen und blaue Zehen
  • Schmerzen an der Fußsohle

Die meisten Menschen haben ab und zu eine gestörte Durchblutung, meistens erkennbar durch die kalten Hände und Füße. Sollten bei euch diese Symptome häufiger und vor allem konzentriert in den Beinen auftreten, ist es wichtig einen Arzt aufzusuchen, damit dieser euch untersuchen und eine mögliche Erkrankung erkennen oder ausschließen kann.

Mögliche Risikofaktoren

Zigarette zerbrechenDurchblutungsstörungen können verschiedene Ursachen haben. Zum einen gibt es Faktoren, die man nicht beeinflussen kann. Dazu gehören:

 

 

 

  • Genetische Veranlagung
  • Diabetes Typ 1
  • Männliches Geschlecht
  • Alter

Aber es gibt auch Risikofaktoren, mit denen wir aufgrund unseres Lebensstils, die Störungen der Durchblutung begünstigen. Häufige Risikofaktoren sind:

  • Rauchen
  • Diabetes Typ 2
  • Erhöhte Blutfettwerte durch ungesunde Ernährung, wie zu viel Fett und Fleisch und zu wenig Obst und Gemüse
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel

Die Durchblutung in Schwung bringen

Älteres Paar Fahrrad fahrenWenn keine akuten Durchblutungsstörungen vorliegen sollten, könnt ihr die Förderung eurer Durchblutung gut selber in die Hand nehmen. Beispielsweise könnt ihr mehr Bewegung in euren Alltag einbauen, um den Blutfluss auf natürliche Weise zu fördern. Hierzu müsst ihr aber keine enorm anstrengende sportliche Aktivität ausüben. Oft reicht es schon, öfters mal eine größere Runde spazieren zu gehen, Fahrrad zu fahren, schwimmen zu gehen oder eine kleine Wanderung zu unternehmen.

Auch heiße Fuß- und Handduschen können helfen, da sie die Adern öffnen und dafür sorgen, dass das Blut wieder ungehindert fließen kann. Ganzkörperwechselduschen haben einen ähnlichen Effekt, wobei ihr hier langsam anfangen solltet, damit sich euer Körper daran gewöhnen kann. Zusätzlich solltet ihr eure Hände und Füße reichhaltig pflegen, damit ihr so Infektionen oder Geschwüren vorbeugen könnt und die Haut mit reichlichem eincremen vor dem Austrocknen bewahrt.

Natürlich wird es jetzt langsam kälter draußen, allerdings solltet ihr trotzdem versuchen, so oft wie möglich barfuß zu laufen. Denn das barfuß gehen aktiviert die körpereigene Immunabwehr, stimuliert die Nervenenden und regt so die Durchblutung ebenfalls an.

Jetzt noch eine gute Nachricht: Ihr dürft euch nun umso mehr eine Massage gönnen! Denn diese fördert die Durchblutung in den unterversorgten Teilen des Körpers. Sie sorgt zudem dafür, dass die Blutgefäße erweitert werden, was den Blutfluss erleichtert und den ganzen Körper entspannt.

Unterstützung durch die richtigen Lebensmittel

Knoblauch, Chili und IngwerAber auch bestimmte Lebensmittel können eurer Durchblutung dabei helfen, wieder in Schwung zu kommen. Scharfe Lebensmittel, wie beispielsweise Chili, heizen unserem Körper von innen richtig auf und sollten daher ab sofort öfters auf dem Speiseplan stehen. Auch Ingwer ist zu empfehlen, da er zum einen ebenfalls wärmt und zum anderen das Immunsystem stärkt, den Körper vor der Bildung von Blutgerinnseln schützt und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

Knoblauch und Weißdorn stärken und reinigen die Adern und sorgen so dafür, dass das Blut wieder richtig fließen kann. Obst, Gemüse und ungesättigte Fettsäuren unterstützen eure Durchblutung zusätzlich und sollten daher vermehrt in die Durchblutung eingebaut werden. Genauso darf Fisch öfters auf dem Speiseplan stehen, denn dieser enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend sind und euch vor Schäden an den Blutgefäßen schützen.

 

Was sind eure Erfahrungen und Ratschläge, um die Durchblutung wieder in Gang zu bringen?

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