Zeckenschutz für Hund & Katze

Frau mit Hund im Wald p

erstellt am: 13.04.2018 | von: Fabienne Glatow | Kategorie(n): Freizeit, Tiere

Tiere

Frau mit Hund im Wald p

Zeckenschutz für Hund & Katze

Von: Fabienne Glatow

Zecken sind in Deutschland inzwischen von Februar bis Oktober aktiv und nicht wenige von ihnen sind mit Krankheitserregern infiziert. Wie können wir als Besitzer unsere Vierbeiner aber am besten davor schützen?

Halsbänder aller Art

Die meisten unter euch benutzen ein Zeckenhalsband. Bekannte Marken, wie das Scalibor Protectorband gehen mit einem chemischen Wirkstoff gegen Zecken und andere ungebetene Besucher vor. Der strenge Geruch dieser Bänder wird allerdings von den meisten Besitzern als störend empfunden. Wer sein Tier also mit natürlichen Mitteln schützen will, der kann auf den neusten Trend zurückgreifen: ein EM-Keramikhalsband. EM steht in diesem Fall für "Effektive Mikroorganismen", also Kleinstlebewesen, wie zum Beispiel Algen, Pilze oder Bakterien. Bei der folgenden Methode handelt es sich allerdings um Hefen, die ein japanischer Professor entdeckte. Diese werden in Keramikröhren einge­brannt und anschließend in Hals­bän­dern oder Ket­ten ver­ar­beitet. Die EM erzeugen durch ihre Stoffwechselaktivität und über Resonanzschwingungen ein Milieu, in dem regenerative Prozesse verstärkt stattfinden können - anders ausgedrückt - das Tier wird unattraktiv als Wirt für Zecken & Co.

Und auch die Erfahrungsberichte vieler Nutzer zeigen eine durchaus positive Resonanz: langfristig sprechen viele von einem deutlichen Rückgang in der Zeckenanzahl. Von der Vitalisierung des Körpers über die Stärkung des Immunsystems bis hin zu einem besseren Wohl- und Allgemeinbefinden des Tieres ganz zu schweigen.

Aber auch Bernstein ist ein beliebtes Mittel zur Zeckenabwehr geworden. Der unangenehme Geruch der Harzes und die elektrostatische Aufladung, die durch Reibung des Naturbernsteines im Fell des Tieres entsteht, hält Zecken und Flöhe davon ab, sich bei dem Tier einzunisten. 

Spot-on-Präparate

Die sogenannten Spot-on-Präparate werden in regelmäßigen Abständen direkt auf der Haut von Hund und Katze aufgetragen. Am besten nimmt man hierfür eine Stelle, die die Tiere nicht selbst erreichen können. Es besteht nämlich die Gefahr, dass sie das Präparat sonst selbst wieder ablecken und das kann unter Umständen Nebenwirkungen auslösen. Deswegen eignet sich der Nacken, oder eine Stelle zwischen den Schulterblättern des Vierbeiners äußerst gut. Die ersten zwei Tage vor und nach dem Auftragen sollten die Tiere (gerade Hunde) das Wasser meiden, danach schränkt sie das Mittel in keiner Weise ein.

Natürlicher Schutz: Kokosöl

Kokosöl und aufgeschnittene Kokosnüsse Auch Kokosöl kann im Kampf gegen Zecken eine wahre Wunderwaffe sein. Durch den hohen Laurinsäuregehalt  (ca. 60 %) lassen sich die Zecken ebenfalls abschrecken. Versuche haben gezeigt, dass die Mehrheit der Zecken nach der Behandlung der Tiere automatisch von ihnen abließen. Nach dem Einreiben an bestimmten Körperpartien riecht euer Vierbeiner nicht nur lecker, sondern hat auch einen vollkommen natürlichen Schutz. Wer den Geruch nicht so mag, der kann auch Kokoszusätze in das Futter seiner Fellnasen mischen. Dadurch wird die Fettsäure ebenfalls aufgenommen.

Tipp: Um Krankheiten vorzubeugen empfiehlt es sich allgemein Hund und Katze regelmäßig checken zu lassen und die Zecken gründlich zu entfernen. Auch eine Impfung gegen Borreliose kann die Tiere schützen.

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