So schützt ihr euch vor Wespen!

erstellt am: 02.08.2018 | von: Fabienne Glatow | Kategorie(n): Freizeit, Haus und Garten

Haus und Garten


So schützt ihr euch vor Wespen!

Von: Fabienne Glatow

Experten warnen vor einer schlimmen Wespenplage im August. Der Grund: durch den milden Winter sind die Völker früher aus ihrem Winterschlaf erwacht. Stirbt dann die Königin im Spätsommer, so machen sich die Arbeiterinnen - die jetzt nichts mehr zu tun haben -  auf Nahrungssuche an unseren Tischen. Aber wie hält man die lästigen Biester fern? Bevor man zu Chemikalien und Fallen greift, solltet ihr lieber ein paar Hausmittel testen.

Ätherische Öle & Pflanzen

Egal ob als Kerze, Duftlampe oder Räucherstäbchen - es gibt ein paar Gerüche, die die Wespen nicht leiden können, für uns allerdings nicht unangenehm sind. Dazu zählen Minze, Teebaumöl, Lavendel, Eukalyptus, aber auch Weihrauch. Ein weiterer Tipp ist ein ausgebreitetes Tuch, welches vorher in Salmiak getränkt wurde.

Das Problem ist, dass viele chemische Duftkerzen sehr streng riechen und meistens noch nicht mal den gewünschten Effekt erfüllen. Also hilft, wie auch schon gegen Fliegen, eine Tomaten- oder Basilikumpflanze. Die sind nicht nur besonders pflegeleicht, sondern eigenen sich auch wunderbar zum verfeinern von Gerichten. Und sie werden von Wespen, Hornissen sowie Mücken ebenfalls verschmäht. Auch äußerst nützlich: eine halbe Zitrone oder Orange gespickt mit Nelken Stückchen. Um die Kombination beider Gerüche machen die Wespen einen Bogen.

Kleingeld erwärmen

Wer gerade keine Öle oder Pflanzen zur Hand hat, der kann einfach in der Hosentasche suchen. 1-, 2- oder 5-Cent-Stücke sind nämlich kein lästiges Kleingeld, sondern eine Wunderwaffe gegen Wespen. Wenn ihr die Münzen ein bisschen in euren Handflächen erwärmt, überträgt sich ein Teil des Kupfergeruchs auf eure Haut. Diesen riechen Wespen ebenfalls nicht besonders gerne. Danach könnt ihr die warmen Münzen auch auf den Tisch legen und habt für eine gewisse Zeit Ruhe, bevor diese wieder abkühlen.

Kaffee

Über die Wirkungsweise von Kaffee streiten sich die Gemüter. Die einen schwören darauf, die anderen halten es für kompletten Schwachsinn. Für diejenigen, die es lieber selber einmal testen wollen, hier der Tipp: füllt etwas Kaffeepulver oder ein handelsübliches Kaffeepad in eine feuerfeste Unterlage, wie beispielsweise einen Aschenbecher. Dieses zündet ihr dann an und lasst es vor sich hin glimmen. Der Rauch und das sich ausbreitende Röstaroma vertreibt die Wespen, da diese über einen sehr sensiblen und feinen Geruchssinn verfügen. Zudem ist der Geruch für alle Kaffee-Liebhaber alles andere als störend.

Ablenkung schaffen

Sollen sich die Plagegeister nicht an eurem Essen vergreifen, dann gebt ihnen einfach etwas eigenes zu Essen. Mit einer kleinen Schale fernab vom Tisch lockt ihr diese von dem eigentlichen Mahl weg. Am liebsten mögen die Wespen ein bisschen Fleisch z.B. in Form von Kochschinken oder etwas Süßes, wie ein paar Trauben. Denn Wespen sind intelligenter als man denkt und merken schnell, dass sie dort problemlos speisen können. So könnt ihr ungestört euer Essen genießen.

Absolute Tabus

  • Wespen anpusten: das Kohlendioxid in der Atemluft macht sie nur aggressiv und sie stechen eher zu
  • Nassspritzen: auch das bringt in der Regel gar nichts außer Provokation
  • Nach ihnen schlagen und wild rumfuchteln: in der Regel trifft man sie dadurch eh nicht und fördert nur ihre Aggressivität

Denn: Tötet man eine Wespe, werden die anderen nur aggressiver, da der Kadaver spezielle Duftstoffe ausströmt und die restlichen Wespen alarmiert!

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  • Christina Wilbertz sagt:

    Wenn die Zwetschgen reif sind. Paar leicht überreife mit Tellerchen anbieten. Das hält sie auf jeden Fall von meinem Essen fern.

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