Schnelle Hilfe bei Mückenstiche

Mücken Spray

erstellt am: 10.07.2018 | von: Leoni | Kategorie(n): Gesundheit, Ratgeber

Gesundheit


Schnelle Hilfe bei Mückenstiche

Von: Leoni Schmidt

So schön der Sommer mit seiner Natur und deren Bewohnern auch ist – Mücken und vor allem ihre Stiche sind einfach nur unangenehm und nervig. Oft lässt es sich aber einfach nicht verhindern, dass man von einer Mücke erwischt wird. Wenn es dann zu spät ist, stellt sich die alles entscheidende Frage: Was hilft denn jetzt gegen den fiesen Juckreiz bei Mückenstichen?

Hitze gegen den Stich

Hitze hilft super gegen den nervigen Juckreiz, den ein Mückenstich so mit sich bringt. Füllt dafür einfach eine Tasse mit heißem Wasser, haltet einen Teelöffel hinein und drückt diesen auf den Mückenstich. Achtet darauf, dass der Löffel nicht zu heiß ist, sonst könntet ihr euch Verbrennungen zuziehen.
Am besten hilft hier eine Temperatur von rund 50 Grad, da dann die Schwellung zurückgeht und der Juckreiz aufhört. Das liegt daran, dass der Speichel der Mücken, welcher mit einem Stich in die Haut eindringt, aus Proteinen besteht. Bei hoher Hitze zerfallen diese und der Körper kann das strukturell veränderte Gift nicht mehr erkennen. Die Folge: Das Jucken und die Schwellung bleiben aus.

Kälte gegen den Juckreiz

Nicht nur Hitze hilft gut gegen einen Stich – auch Kälte kann schnelle Linderung verschaffen. Dazu wickelt ihr einfach einen Kühlakku oder einige Eiswürfel in ein Handtuch und legt dieses auf die Haut. Dabei jedoch darauf achten, dass es nicht zu lange und nicht direkt auf der Haut aufliegt. Das Eis schmilzt dann auf der warmen Haut und die Feuchtigkeit, die beim Schmelzen entsteht, verdunstet. Die warmen Wassermoleküle verdunsten hier als erstes, die kälteren bleiben länger auf der Haut, wodurch die Haut gekühlt und der Juckreiz gelindert wird. Die Schwellung geht ebenfalls zurück. Am besten hilft Kälte direkt nach einem Stich.

Wundermittel Zwiebel

Das Multifunktionshausmittel Zwiebel hilft in diesem Fall natürlich auch gegen Mückenstiche. Hier müsst ihr einfach nur eine Scheibe auf den Stich legen und schon lässt der Juckreiz deutlich nach. Denn der Schwefel im Zwiebelsaft hat antibakterielle und desinfizierende Eigenschaften und sorgt für Kühlung.

Spucke auf den Stich

Oma hat halt immer Recht! Tatsächlich hilft der Klassiker Spucke gegen die nervtötenden Stiche. Also den Mückenstich gut mit Spuck einreiben und den Speichel auf der Haut verdunsten lassen. Denn Spucke hat direkt zwei hilfreiche Effekte. Zum einen sorgt diese für schnelle Kühlung, zum anderen besteht Spucke aus antibakteriellen und leicht schmerzlindernden Substanzen.

Schnaps: Nicht nur zum Trinken gut

Wer gerade keine Kühlakkus oder Eiswürfel zuhause hat, kann es auch sehr gut mit Schnaps probieren. Denn Umschläge mit Schnaps haben denselben kühlenden Effekt. Allerdings solltet ihr eure Haut danach gut mit Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit Öl und Creme. Alkohol trocknet die Haut nämlich stark aus.

Mittel aus der Apotheke

Sollten die Hausmittel bei euch keine Linderung verschaffen, könnt ihr euch natürlich immer noch in der Apotheke ausstatten lassen. Hier sind viele verschiedene Gele erhältlich, die ebenfalls kühlen und den Juckreiz und die Schwellung durch ein leichtes Antihistaminikum lindern sollen. Dieses hemmt die allergische Reaktion eines Stiches durch das darin enthaltene Histamin.
Diejenigen unter euch, die sehr empfindliche auf Stiche reagieren, sollten sich zusätzlich von ihrem Arzt beraten lassen. Dieser kann euch noch eine niedrig dosierte Kortisoncreme verschreiben, falls diese nötig ist.
Sollten die Mückenstiche sehr groß werden und sich heiß anfühlen, solltet ihr auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn das kann auf eine ernste allergische Reaktion oder Entzündung hindeuten.

Habt ihr noch weitere Tipps?

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