Das große Pasta-ABC

erstellt am: 30.07.2019 | von: Bruno Hentschel | Kategorie(n): Essen & Trinken

Pasta kochen

Das große Pasta-ABC

Von: Claudia Wendland

Nudelgerichte gehören zu den beliebtesten Speisen der Deutschen. Die Auswahl ist riesig: Neben Traditionellem wie Spätzle und italienischer Pasta kommen immer mehr asiatische Nudeln auf den Markt. Habt ihr schon vom neuesten Trend gehört? Konjak-Nudeln machen angeblich satt, und zwar ohne Kohlenhydrate und damit Kalorien. Hier erfahrt ihr mehr über diesen Schlankmacher, andere Neuheiten und beliebte Bekannte.

Riesige Auswahl allein bei italienischer Pasta

Italienische PastaEs gibt nichts, was es nicht gibt: So lässt sich wohl heute am besten das Nudelangebot in unseren Supermärkten, Bioläden, Feinkostgeschäften oder auch speziellen Manufakturen zusammenfassen. Seid ehrlich: Früher gab es doch nur italienische Pasta aus Hartweizengrieß und deutsche Spezialitäten wie Spätzle aus Mehl und Ei. In meiner Kindheit war außer Buchstabennudeln, Spaghetti und vielleicht noch Fusilli-Spiralen nicht viel zu machen. Das ist heute anders. Von Abachini bis Ziti oder Zitoni findet ihr alleine bei Wikipedia fast 200 Sortennamen. Aber nicht nur die Zahl der angebotenen italienischen Pasta ist riesig.

Boom der asiatischen Nudeln

asiatische NudelnEin Grund für die zunehmende Auswahl ist unsere wachsende Liebe zur asiatischen Küche. Die chinesischen Eiernudeln namens Mie, die asiatischen Reisnudeln aus Reismehl und Glasnudeln aus Mungobohnenstärke sind schon länger zu haben und beliebt. Aber nach dem Siegeszug von Sushi bei uns folgen aus Japan nun weitere Spezialitäten. Da wären zum Beispiel Udon (aus Weizenmehl), Soba (aus Buchweizen und grünem Teepulver) oder Somen (aus Buch- oder Weizenmehl). Sie unterscheiden sich in Feinheiten bei Zutaten, Form und Geschmack und sind auf jeden Fall in gut sortieren Asialäden zu finden. So wie die Ramen-Nudeln, die gerade besonders in sind.

Leckere japanische Ramen-Suppe

Ramen NudelnVielleicht habt ihr auch schon eines der gerade hippen Ramen-Restaurants entdeckt? Immer mehr von ihnen öffnen vor allem in großen Städten ihre Türen. Ramen ist eine eigene Art japanischer Nudeln. Und auch die Suppe heißt so, die mit allerlei verschiedenen Einlagen aus diesen Nudeln gemacht werden. Selbstverständlich hat dabei jeder Koch sein eigenes Geheimrezept.
Immer mehr in Mode kommen auch Konjak- beziehungsweise Shiratakinudeln. Und das hat einen guten Grund.

„Wundernudeln“ fast ohne Kalorien

Nudeln mit wenig KalorienVor allem bei Figurbewussten sind diese Konjak-Nudeln beliebt. Denn sie haben nur wenige für den Körper verwertbare Kohlenhydrate und dadurch fast null Kalorien. In den USA werden sie sogar Wundernudeln genannt. Ihre Grundzutat ist die Konjakwurzel. Aussehen und Konsistenz erinnern an Glasnudeln. Wenn ihr es noch nicht gemacht habt, probiert sie doch mal aus. Aber seid gewarnt: Nach dem Kochen riecht es fischig. Das Wasser nimmt nämlich den Geruch der Konjakwurzel an. Ihr könnt sie dann aber einfach mal unter heißem Wasser abspülen. Das hilft meist.

Aus Vollkorn, mit Hülsenfrüchten, ohne Gluten?

Nudeln aus Hülsenfrüchten oder VollkornBleibt noch die zunehmende Palette von Produkten „mit“ oder „ohne“ bestimmte Zutaten. Ihr habt eine Allergie? Eine Unverträglichkeit? Ihr wollt etwas Veganes? Liebt Vollkorn? Was auch immer. Es gibt Nudeln aus Dinkel und Roggen, die als gesünder gelten als solche aus Hartweizen. Varianten aus Hülsenfrüchten wie Mungobohnen, Erbsen, Kichererbsen, roten oder gelben Linsen haben weniger den Blutzucker beeinflussende Kohlenhydrate. Sie sind gut zum Abnehmen und für Menschen mit Diabetes.
Auf Teigwaren mit Zutaten aus Reis, weißem Mais, Hirse oder Kartoffeln können Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) ausweichen. Auch Buchweizen enthält kein Gluten. Damit sind viele der asiatischen Nudeln bei Zöliakie okay.
Vegane Nudeln könnt ihr leicht finden. Die meisten Sorten sind sowieso vegan, also mit Getreidemehl und ohne Ei hergestellt. Bei den asiatischen Varianten müsst ihr nur bei Mie- und Ramen-Nudeln vorsichtig sein. Sie enthalten in seltenen Fällen Ei.

Und dann sind da noch Algennudeln – auch mit null Kalorien. Aber hier hilft auch kein Abspülen wie bei den Konjaknudeln. Der fischige Geruch und Geschmack bleibt. Andererseits, was soll es? Wenn ihr sie sowieso zu Fisch oder Meersfrüchten essen wollt...

So oder so, auf jeden Fall: Guten Appetit!

 

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