Heilkräuter – Wundermittel aus der Küche

Küchenkräuter

erstellt am: 13.04.2017 | von: Leoni | Kategorie(n): Gesundheit, Hervorgehoben, Ratgeber

Küchenkräuter

Heilkräuter – Wundermittel aus der Küche

Von: Sarah Schulte

Wir haben sie fast alle in unserer Küche stehen und nutzen sie zum Verfeinern und Garnieren unserer Speisen: Küchenkräuter. Von mild bis würzig ist alles dabei, doch die leckeren Pflanzen können noch so viel mehr! Oft voller Heilungseffekte steckend, sind Kräuter echte Wundermittel in der Linderung vieler Krankheiten und Symptome. Wir haben sieben dieser Heilkräuter, die sich in fast jeder Küche wiederfinden, für Euch aufgelistet.

Bärlauch

Heilkräuter BärlauchBärlauch schmeckt nicht nur lecker, sondern begeistert auch mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen und Magnesium. Dadurch wirkt er gefäßerweiternd, appetitanregend und bringt den Stoffwechsel so richtig in Schwung. Er hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, doch auch bei der Regulierung des Cholesterinspiegels sowie des Blutdrucks kommt er zum Einsatz. Zudem reinigt er die Blutgefäße und kann so helfen, Arteriosklerose vorzubeugen.

Anwendung: Am besten wirkt und schmeckt Bärlauch frisch im Essen. Alternativ kann er auch in Kapselform eingenommen werden. 

Basilikum

Heilkräuter BasilikumBasilikum gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern und ist besonders reich an Betacarotin, Calcium, Eisen sowie Vitamin K. Er wirkt verdauungsfördernd, entzündungshemmend, krampflösend sowie schweißtreibend. Genutzt wird er vor allem bei bei der Linderung von Migräne, Nervosität und Stress, doch auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen kommt er zum Einsatz.

Anwendung: Ob im Pesto oder als Antipasti-Garnitur; Basilikum lässt sich spielend leicht in die täglichen Mahlzeiten integrieren. Alternativ kann er als Tee getrunken werden. Hierzu kommen etwa 2 Teelöffel Basilikum auf eine Tasse heißes Wasser.

Dill

Heilkräuter DillDill wurde bereits von den Ägyptern und Römern in der Heilung verwendet. Inhaltlich punktet er durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C und Kalium. Er begeistert durch harntreibende, schleimlösende sowie antibakterielle Eigenschaften und kommt vor allem zum Einsatz bei der Regulierung des Cholesterinspiegels und Blutdrucks sowie bei der Linderung von Magenkrämpfen und Blähungen.

Anwendung: Dill schmeckt in vielen Speisen als frisches Kraut. Alternativ kann ein Teelöffel Dill auf eine Tasse heißes Wasser gegeben werden. 

Pfefferminze

Heilkräuter PfefferminzeEins der bekanntesten Heilkräuter aus der Küche – und das zu Recht – ist die Pfefferminze. Ihre entzündungshemmenden sowie antibakteriellen Eigenschaften sind besonders gut geeignet für die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit sowie bei Erkältungen. Doch auch Kopfschmerzen und Mundgeruch wird dank des scharfen Aromas entgegengewirkt. 

Anwendung: Am bekanntesten ist wohl der Pfefferminztee. Hierzu kommen circa 2 Teelöffel Blätter auf eine Tasse heißes Wasser. Je nach Beschwerden, kann die Pfefferminze aber auch als Öl in einem Wasserbad inhaliert oder als Mundwasser gegurgelt werden. 

Rosmarin

Heilkräuter RosmarinDas aromatische Kraut aus dem Mittelmeerraum findet sich vor allem in der mediterranen Küche wieder und begeistert mit entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften. Vor allem aber regt Rosmarin den Blutdruck an und ist daher wunderbar für das Herz-Kreislauf-System. Zusätzlich wirkt er Beschwerden der Wechseljahre sowie des Magen-Darm-Trakts entgegen. 

Anwendung: Zerriebene Rosmarinblätter können helfen, Kopfschmerzen zu lindern. Alternativ werden für einen Rosmarin-Tee circa 2 Teelöffel Blätter auf eine Tasse heißes Wasser gegeben. 

Salbei

Heilkräuter SalbeiEin Klassiker unter den Heilkräutern ist der Salbei. Er ist vor allem für seine beruhigenden, entzündungshemmenden sowie blutstillenden Eigenschaften bekannt. Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie Verdauungsproblemen kann er entgegenwirken. Zusätzlich hilft er, Nachtschweiß und Symptome der Wechseljahre zu regulieren.

Anwendung: Für frischen Salbeitee werden etwa 4 Blätter auf eine Tasse heißes Wasser gegeben. Vor allem bei Heiserkeit und Halsschmerzen wird hier Linderung geschaffen. Zusätzlich kann Salbei als Öl Rheuma-Schmerzen entgegenwirken.

Thymian

Heilkräuter ThymianSchon in der Antike wurde Thymian in der Heilung genutzt. Dank seiner schleimlösenden, beruhigenden sowie entzündungshemmenden Eigenschaften kommt er vielseitig zur Anwendung; ob bei Problemen der Atemwege (wie Husten, Bronchitis und Asthma), Magen-Darm-Beschwerden, Blasenentzündungen, Schlaflosigkeit oder Zahnfleischentzündungen. 

Anwendung: Thymian kann man als Öl einreiben oder inhalieren, als Kapseln einnehmen und als Tee trinken. Hierfür kommen circa 1-2 Teelöffel Thymian auf eine heiße Tasse Wasser. Gegurgelt bekämpft dieser zusätzlich Entzündungen im Mundraum.

Wie Ihr seht, kann die Küche spielend leicht zum heilenden Kräutergarten werden. Wenn Ihr unter chronischen Problemen leidet, sollte die Einnahme von Heilkräutern allerdings vorher mit einem Arzt abgesprochen werden. Was ist denn Euer Favorit unter den Heilkräutern? 

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