Clever online bezahlen Tipp 1

Online bezahlen mit Kreditkarte

erstellt am: 14.10.2016 | von: Bruno Hentschel | Kategorie(n): Online Einkaufen, Ratgeber

Online bezahlen mit Kreditkarte

Clever online bezahlen Tipp 1

Von: Redaktion

Ganz einfach bezahlen – mit Kreditkarte

Bequem ist es ja schon - das Bezahlen mit dem Plastik im Internet. Schließlich muss man nur eine Kartennummer eingeben und der Betrag wird erst nach einigen Wochen vom Bankkonto abgebucht. Aber häufig liest man auch, dass Kreditkartendaten gestohlen oder missbraucht werden. Da fragt man sich natürlich, ob das Einkaufen mit Kreditkarte überhaupt sicher ist.

Wenn der bei uns Deutschen so beliebte Kauf auf Rechnung vom neu entdeckten Shop nicht angeboten wird, sollte man dann aus Sicherheitsgründen lieber woanders einkaufen? Nicht unbedingt, denn wer folgende Empfehlungen beherzigt, kann besonders mit der Kreditkarte bedenkenlos online shoppen.

Sicher mit Visa oder Mastercard bezahlen

Wer seine Kreditkarte online zum Bezahlen einsetzen möchte, sollte darauf achten, dass bei der Dateneingabe der sogenannte Sicherheits-Code abgefragt wird. Das ist eine dreistellige Zahl, die sich auf der Rückseite der Kreditkarte befindet. Bei fast allen deutschen Online-Shops ist diese Absicherung Standard. Bei Visa-Karten sorgt die Bezahlung über „Verified by Visa“ für maximale Sicherheit. Übrigens bei beiden Kreditkartenanbietern bekommt man im Fall, Opfer eines Online-Betrugs geworden zu sein, sein Geld in jedem Fall wieder zurück.

Laut Verbraucherzentrale geraten Kunden von Amazon und PayPal besonders häufig ins Visier von Phishing-Mail-Betrügern. Phishing-Mails sind falsche E-Mails, die vermeintlich im Namen eines Unternehmens, verschickt werden und den Leser dazu auffordern sensible Daten, wie etwa Passwörter oder TAN-Nummern auf Seiten einzugeben, die in der E-Mail direkt verlinkt werden. Manche dieser E-Mails erkennt man bereits an einer unseriösen Aufmachung, wie Rechtschreibfehler oder schlecht gefälschte Logos, andere können tatsächlich täuschend echt aussehen. Allerdings werden Unternehmen wie PayPal, Ebay, Amazon sowie Bank- und Kreditinstitute niemals dazu auffordern, über eine verlinkte Seite persönliche Daten preiszugeben. Im Zweifel empfiehlt sich immer die direkte Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice des vermeintlichen Unternehmens. Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kann man sich über die verschiedene Betrugsvarianten ausführlich informieren.

Prepaid -Kreditkarte

Wer trotzdem Angst um seine Kreditkartendaten hat, findet in Prepaid-Kreditkarten eine sichere Alternative. Diese Kreditkarten, die von vielen deutschen Banken angeboten werden, lassen sich wie gewöhnliche Karten einsetzen. Sie werden ähnlich wie Prepaid-Telefonkarten mit einem Guthaben aufgeladen. Ist das Guthaben aufgebraucht, muss zunächst neues Geld eingezahlt werden, bevor sie weiter eingesetzt werden können. Der potentielle Geldverlust bei Diebstahl ist so immer auf das aktuelle Guthaben begrenzt und sensible Kontodaten werden geschützt.

Guthaben-Kreditkarte – nicht nur für Kinder

Fast alle großen Bankinstitute bieten Prepaid-Kreditkarten von Visa oder MasterCard zu Jahresgebühren um die 35 Euro an. Kinder bekommen diese oft schon für knapp die Hälfte und können sie sogar mit eigenen Fotos individuell gestalten. Oftmals kann dazu auch eine Einkaufsversicherung abgeschlossen werden, über die gekaufte Ware versichert ist. Prepaid-Kreditkarten erhält man ohne Bonitätsprüfung oder Schufa-Abfrage.

Für ganz Eilige

Gebührenfreie Visa- und Mastercards auf Guthaben-Basis können sogar an einigen Tankstellen wie etwa Q1, Aral, Esso oder Shell durch eine Bareinzahlung aufgeladen und dann sofort für den Einkauf im Online-Shop oder Ladengeschäft verwendet werden.

Weitere Tipps für die Zahlung mit Rechnung finden sich im nächsten Artikel dieser Serie.

Bildnachweis: Jacob Lund/shutterstock.com


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