Karies & Parodontose? Nein danke!

erstellt am: 20.09.2018 | von: Leoni | Kategorie(n): Gesundheit, Ratgeber

Gesundheit


Karies & Parodontose? Nein danke!

Von: Fabienne Glatow

Gepflegte Zähne sind der einzige Weg um Karies, Parodontose und schmerzhafte Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Und auch unser Umfeld, privat sowie beruflich, legt sehr viel Wert auf eine gepflegte Zahnreihe. Deshalb sollten wir immer darauf achten, dass wir unsere Zähne gut pflegen.

Von früh an

Bereits in jungen Jahren wird uns eine gewissenhafte Zahnpflege nahegelegt. Denn sobald die ersten Milchzähne erscheinen, sollte vorsichtig mit dem Zähneputzen angefangen werden. Uns allen ist wohl auch der Satz bekannt: "Nach dem Essen, Zähne putzen nicht vergessen." Und das sollte in der Regel mindestens drei Minuten dauern und mindestens zwei Mal am Tag erfolgen. Gerade am Abend ist es besonders wichtig - denn ansonsten haben die Bakterien einen perfekten Pol um sich über Nacht zu vermehren und die Zähne anzugreifen. Tipp: Eine feste Routine - egal ob gemeinsam oder mit dem Partner - erleichtert das regelmäßige Putzen und wird sogar zu einem kleinen Ritual für beide.

Die richtige Zahnbürste

Schon mal von der "Rot-Weiß-Technik" gehört? Das ist die beste Methode um eure Zähne gründlich, aber auch schonend zu putzen. Es bedeutet, dass man vorsichtig vom Zahnfleisch zu den Zähnen runter, bzw. rauf putzen sollte, damit möglichst viel Plaque entfernt werden kann. Doch nicht nur die Zähne verdienen eine gewissenhafte Reinigung. Auch die Zahnbürste muss gut behandelt werden, damit sie einen einwandfreien Job erledigen kann. Stellt sie daher nach dem putzen immer an einen Ort, wo sie schnell trocknen kann, da sich sonst weitere Bakterien bilden. Außerdem sollte die handelsübliche Zahnbürste oder der Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste nach maximal drei Monaten gewechselt werden - ansonsten wird bis zu 30% weniger Zahnbelag entfernt.

Werkzeuge nutzen

Der Zahnarzt predigt es immer wieder - Zähneputzen allein reicht meistens nicht. Erst die Zahnseide schafft es in die Zahnzwischenräume zu gelangen und auch die letzten Speisereste zu entfernen. Dabei nicht verunsichern lassen, wenn zu Beginn das Zahnfleisch blutet. Es gewöhnt sich nach ein paar Tagen an die Bewegung und wird so ebenfalls robuster. Auch eine fluoridhaltige Zahnpasta ist empfehlenswert. Sie stärkt den natürlichen Zahnschmelz und schützt die Zähne wirksam vor Säureangriffen durch Lebensmittel. Gerade Obst, Essig, Fruchtsäften, Softgetränken, Wein oder Sekt haben einen hohen Säuregehalt und sollten nur in Maßen genossen werden. Eine Zahncreme mit einem Fluoridgehalt zwischen 10% und 15% wirkt diesem entgegen. Aber Vorsicht: Fallt nicht auf Zahnpasta herein, welche euch weiße Zähne verspricht -  diese beinhaltet meistens grobe Körnchen, die die Zähne abschleifen um diese strahlen zu lassen. Doch auch das baut nur den natürlichen Zahn ab!

Bloß keine Schmerzen

Autsch... Zahnschmerzen mag keiner gern haben. Versucht es am besten erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Die Pflegeratschläge von oben sind die eine Sache, aber mit ein paar simplen Übungen könnt ihr eure Zähne auch robuster machen. Durch ein intensives Kautraining regt ihr die Speichelproduktion an, was der beste, natürliche Schutzfilm für die Zähne ist. Das "Training für die Zähne" lässt sich am besten mit Nüssen, Äpfeln und Möhren als Snacks durchführen. Aber auch zuckerfreies Kaugummi kann helfen.

Habt ihr noch ein paar Vorschläge?

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