Briefe schreiben – vom Herz aufs Papier

Roter Briefkasten

erstellt am: 07.02.2018 | von: Sarah Schulte | Kategorie(n): Fundstücke, Unterhaltung

Fundstücke

Roter Briefkasten

Briefe schreiben – vom Herz aufs Papier

Von: Sarah Schulte

Wer liebt nicht die freudige Erwartung, wenn ein Päckchen oder Brief in der Post bereit liegt? Besondere Aufregung empfinden wir vor allem dann, wenn es sich bei dem Brief um ein handgeschriebenes Liebesgeständnis oder einen Freundschaftsbrief handelt. Im Zeitalter von Telefon und Internet dürfen wir die Magie des geschriebenen Wortes nicht vergessen, daher geht es heute um das Schreiben von Briefen – vom Herz auf das Papier.

Die Angst vor dem leeren Blatt

Verständlicherweise ist ein leeres Blatt Papier für viele oft eine Hürde. Fragen wie "Bekomme ich die ganze Seite überhaupt gefüllt?", "Wie fange ich am besten an?" oder Ängste wie "Meine Schrift ist bestimmt total unordentlich" kommen da schnell in den Sinn. Wenn Ihr Euch langsam an das Schreiben von längeren Briefen heranwagen wollt, könnt Ihr daher auch erst einmal mit kleineren Notizen beginnen. Hinterlasst zum Beispiel eine liebevolle Nachricht auf einem Zettel am Kühlschrank oder auf dem Schreibtisch des Empfängers. Bereits kleine Aufmerksamkeiten wie diese können den Tag Eurer Liebsten versüßen. Wenn Ihr danach bereit für einen längeren Text seid, könnt Ihr auch erst einmal auf einem Schmierblatt verschiedene Entwürfe konzipieren. Sobald Ihr Euch an den eigentlichen Brief wagt, macht Euch keine Sorgen darüber, wie Eure Schrift aussieht. Natürlich könnt Ihr darauf Acht geben, besonders ordentlich zu schreiben, aber bleibt dabei natürlich und lasst Eure persönliche Handschrift erkennbar sein.

Was schreibe ich bloß?

Nicht jeder ist ein zweiter Shakespeare oder Goethe – und das ist auch nicht schlimm. Immerhin würden wir sonst alle gleich schreiben und unsere Briefe wären nicht mehr einzigartig. Versucht daher, Eurem eigenen Schreibstil treu zu bleiben. Natürlich könnt Ihr Euch durch Poesie oder Lieder inspirieren lassen, aber es ist wichtig, dass Eure Persönlichkeit durch Eure Worte durchscheint. Immerhin ist ein Brief etwas sehr Persönliches und das sollte der Empfänger auch erkennen. Statt traditionelle Floskeln zu benutzen, versucht daher den Brief so einzigartig wie möglich zu gestalten. Dies erreicht Ihr zum Beispiel, indem Ihr Erlebnisse, die Euch zusammenschweißen, erwähnt oder besondere Details über den Charakter des Empfängers unterstreicht.

Ein Liebesbrief an die Freundschaft

Briefmarken Ein Liebesbrief muss nicht immer romantisch sein. Wer hatte zum Beispiel früher keinen Spaß daran, die kreativen Freundschaftsbücher und Poesie-Alben seiner Grundschulfreunde auszufüllen? In den kunterbunten Büchern hinterließen wir kleine Nachrichten und versahen die Seite, die uns gewidmet wurde, mit schönen Zeichnungen, unseren liebsten Stickern und einfallsreichen Reimen. Freundschaftsbücher haben heutzutage wahrscheinlich noch die wenigsten, doch einen Brief an den besten Freund oder die beste Freundin zu schreiben, bereitet auch im Erwachsenenalter noch viel Freude. Wenn Ihr hingegen Eure Familie überraschen wollt, könnt Ihr selbst geschriebene Briefe wunderbar leicht im eigenen Heim verstecken – zum Beispiel in der Tasche Eurer Tochter oder der Jacke Eures Sohnes. Sie werden sich besonders freuen, wenn sie die versteckten Botschaften entdecken.

Tipp: Für alle, die gerne und oft Briefe schreiben und sich schon immer gefragt haben, was die eigene Handschrift über die Persönlichkeit aussagen kann, haben wir eine Anleitung zur Handschrift-Analyse.

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